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Ein soziales Unternehmen für Menschen
mit Behinderung im Fricktal

Coronavirus: Informationen zum Betrieb der Stiftung MBF

Das Coronavirus sorgt in vielen Teilen der Welt für drastische Einschnitte. In der Schweiz wurde die nationale Notlage ausgerufen. Wir möchten Sie hier über den aktuellen Stand zum Betrieb der Stiftung MBF informieren. Klicken Sie dazu bei den einzelnen Themen auf den Pfeil rechts neben dem jeweiligen Titel. Es öffnen sich dann weitere Informationen zum entsprechenden Thema.

Unser Betrieb wird aufrechterhalten. Dies bedeutet, dass das Wohn-, Beschäftigungs- sowie Arbeitsangebot für die Menschen mit Behinderung bestehen bleibt. 

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an uns.
 

Krisenstab der Stiftung MBF und deren Telefonnummern 

Die Stiftung MBF ist sich der schwierigen Situation bewusst und hat einen Krisenstab eingerichtet, bestehend aus der Geschäftsleitung und den Abteilungsleitungen. Der Krisenstab agiert rollierend und tauscht sich je nach Bedarf täglich oder mehrmals pro Woche aus. Es ist uns ein Anliegen, bestmöglich und umgehend auf die Entwicklungen, welche das Coronavirus mit sich bringt, reagieren zu können. Alle Vorbereitungen wurden so weit wie möglich getätigt.  

Bewohnende und Mitarbeitende bleiben teilweise in Wohngruppe oder bei Angehörigen 

Die Bewohnenden der Wohngruppen Blau, Rot, Grau, Grün, Gelb, Braun und am Chaisteberg bleiben zunächst in den Wohngruppen und nehmen nicht mehr an der Tagesstruktur teil (Ateliers, Werkstätten, Tagesstruktur Seniorinnen und Senioren). Die Betreuung in den Wohngruppen ist selbstverständlich auch tagsüber geregelt. Ein Grossteil der Bewohnenden der oben genannten Wohngruppen zählt zur Risikogruppe. Dies führte zu dieser Entscheidung.

Wir bitten alle Menschen mit Behinderung in der Stiftung MBF und ihre Angehörigen – wenn möglich – ab sofort bei ihren Angehörigen zu wohnen und damit verbunden auch nicht zur Arbeit zu kommen. Diese Regelung gilt zunächst bis zum 4. April 2020. Die Betreuung sollte jedoch NICHT durch Personen erfolgen, welche zur Risikogruppe zählen. Dies sind Personen ab 65 Jahren und alle mit bestehender Vorerkrankung. 

Diese Vorgehensweise wurde durch das Departement Bildung, Kultur und Sport (BKS) angewiesen. Die Stiftung MBF unterstützt diese sehr, da die Menschen mit Behinderung so vor einer Infizierung mit dem Coronavirus geschützt werden können. Gleichzeitig soll aber auch die Stiftung MBF entlastet werden, um die Betreuung der Personen zu gewährleisten, die nicht zu ihren Angehörigen nach Hause gehen können. Im Falle einer Pandemiesituation innerhalb der Stiftung MBF, ist jede*r Angestellte stark gefordert.

Dienstleistungen und Aufträge für unsere Kunden 

Die Stiftung MBF ist bemüht darum, angenommene Aufträge vollständig und termingerecht auszuführen. Sollte dies nicht möglich sein, werden wir mit den Kunden Kontakt aufnehmen. Aktuell bestehen teilweise Schwierigkeiten in der Materialanlieferung. Auf Weisung des Kantons und zum Schutz unserer Menschen mit Behinderung (erhöhter Anteil aus der Risikogruppe) ist unsere Produktion stark reduziert.

Meldepflicht Angestellte und Menschen mit Behinderung 

Um die aktuelle Lage innerhalb der Stiftung MBF erfassen zu können, müssen sich Mitarbeitende, Bewohnende und Angestellte der Stiftung MBF telefonisch bei ihrer*ihrem Vorgesetzten melden, wenn sie 

  • aktuell Grippe-Symptome aufweisen, 
  • im persönlichen Umfeld Infektionsfälle vorliegen 
  • oder zu den Risikogruppen zählen.

Folgende Personen zählen zu den Risikogruppen:

  • Personen ab 65 Jahren 
  • Personen mit bestehender Vorerkrankung 
  • Mit einer dieser Vorerkrankungen ist man besonders gefährdet:
  • Bluthochdruck
  • Chronische Atemwegserkrankungen
  • Diabetes
  • Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Krebs

Anlässe, Veranstaltungen, Sitzungen, Treffen, Besuche und Laden Buche 

Bis auf Widerruf werden in der Stiftung MBF keine Anlässe und Veranstaltungen durchgeführt. Auch der Laden Buche ist vorerst geschlossen. Weiter vermeiden wir, wann immer es möglich ist, die Durchführung von Sitzungen und Treffen.

Zum Schutz der uns anvertrauten Menschen mit Behinderung können Besuche bei unseren Bewohnenden ab sofort nicht mehr erfolgen. Das Besuchsverbot gilt per sofort.

Ist es unumgänglich, dass sich externe Personen in der Stiftung MBF aufhalten, ist ein Fragebogen auszufüllen.  Abgesagt sind auch Ferienwochen und –lager bis Ende Juni, Physiotherapie in der Stiftung MBF und Ausgleichsnagebote (Töpfern und Malen).

Hygienemassnahmen und organisatorische Anpassungen 

Die Stiftung MBF richtet sich grundlegend an die Verhaltensempfehlungen des Bundesamts für Gesundheit (BAG). Weitere organisatorische Anpassungen wurden seitens der Stiftung MBF definiert. 

  • Wiederholtes Händewaschen
    Vor dem Mittagessen waschen und desinfizieren alle Mitarbeitende, Bewohnende und Angestellte die Hände. 
  • Mobile Desinfektionsständer wurden angeschafft und an Knotenpunkten in der Stiftung MBF aufgestellt
  • Verzicht auf Händeschütteln
  • In die Armbeuge oder in ein Taschentusch niesen und husten
  • Bei Fieber zuhause bleiben
  • Handläufe, Türen, Liftknopf, etc. werden mehrfach täglich durch den Hausdienst desinfiziert
  • Papiertaschentücher müssen nach Gebrauch in geschlossene Abfalleimer entsorgt werden 
  • Essensausgaben und Pausenregelungen wurden angepasst (Ausgabe von Besteck, keine Selbstbedienung und Staffelung der Pausen)

Angestellte 

Wo immer möglich sind die Angestellten angewiesen im Homeoffice zu arbeiten. In der Betreuung oder weiteren Dienstleistungen (u.a. Küche, Wäscherei, Reinigung) ist das nicht möglich. 

Aktuell können wir die Betreuungssituation (noch) gut meistern, müssen aber die weitere Ausbreitung des Coronavirus im Auge behalten und uns bereits heute auf verschärfte Notsituationen einstellen.

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