Direkt zum Inhalt
selbst • bestimmtes Leben
ermöglichen

«Ich bin hier auf der WG Rüchi und bei der Arbeit in der Töpferei wunschlos glücklich.»

René Kobler, Bewohner der Wohngruppe Rüchi

«Ich arbeite gerne im Atelier 20, weil ich dort meine Kollegen treffen kann. Dass ich so viele unterschiedliche Angebote habe, wie Malen, Töpfern, Spazieren gehen, finde ich toll.»

Daniel H., Mitarbeiter Atelier 20

«Ich arbeite seit 17 Jahren in der Stiftung MBF. Die Arbeit ist abwechslungsreich und wir hoffen, dass noch mehr Firmen Aufträge an die Stiftung MBF abgeben.»

Patrick Hagist, Mitarbeiter Verpackung 1

«Finde es toll, dass auch Menschen mit einer leichten Behinderung eine Ausbildung in der Stiftung MBF absolvieren dürfen.»

Jan Kesselring, Mitarbeiter Montage 2

«Es macht mir Spass, mit Maschinen zu arbeiten und Pläne zu zeichnen.»

Samuel Meier, Atelier

«„Ich schaff gärn in de MBF, will ich mit mine Arbetskollege Spass han und mirs luschtig händ“»

Roman Suter

«Ich kann jetzt in Eiken zu zweit wohnen, selbstständig, fast ohne Betreuer, mir gefällt das sehr.»

Bernadette Zurfluh, Bewohnerin im Teilbetreuten Wohnen

«Viele nette Betreuerinnen! Es ist lustig! Ich arbeite gerne im Atelier, weil hier immer was los ist! Ich bin gerne in der MBF, weil ich mich hier ernst genommen fühle!"»

Jasmin H., Mitarbeiterin Atelier

«Ich schaffe gärn im Atelier. Säckli nähen und umdrehen mach i gärn. Wenn mo use gönd go spaziere ischs wundervoll.»

Andrea Keusch, Atelier

«Die MBF ist ein wichtiger Teil von meinem Leben. Das kreative Schaffen macht mir Spass und ich bin wunschlos glücklich.»

Solveig Kriesi, Mitarbeiterin Kreativatelier Textil

«S Wärkatelier gfallt mir sehr guet. Holz amole mach ich gärn. D’Kollege sind nätt und höflich. Mach ich gärn Kurs ’manchmal wenn ich wütend bin’.»

Natascha Wunderlin, Mitarbeiterin Werkatelier

«Ich finde es gut hier zu arbeiten. Kleistern und Weben gefällt mir. Mit den Kolleg*innen läuft es sehr gut.»

Christine Zaugg, Atelier

«Perlen auffädeln tue ich nicht so gern; aber Malen, Zeichnen, Schleifen und Nähen, das mache ich alles gern. Ich gehe auch Post holen, ich bin der Postmensch vom Atelier.»

Jana Wetterwald, Atelier

Familiensysteme
temporär entlasten

Familiensysteme, in denen Menschen mit Behinderung betreut werden, sind erheblich belastet. Mit den Entlastungsaufenhalten können diese Familiensysteme unterstützt werden. Menschen mit Behinderung sollen dadurch auch verstärkt die Möglichkeit zur Selbstbestimmung erhalten.
Neu bietet die Stiftung MBF, im Auftrag des Kantons Aargau, diese Entlastungsaufenthalte an.
Weitere Informationen

Ziele

  • Durch Entlastungsaufenthalte für Erwachsene mit Behinderungen werden betreuende Bezugspersonen kurzfristig entlastet und langfristig gestärkt, indem die Person mit Behinderungen temporär in einer Einrichtung wohnt.
  • Entlastungsaufenthalte können langfristige stationäre Aufenthalte verhindern.
  • Entlastungsaufenthalte können ausserdem punktuell eingesetzt werden, z.B. bei einem Spitalaufenthalt der Betreuungsperson in der Familie.
  • Entlastungsaufenthalte schaffen Selbstbestimmungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung, zum Beispiel, indem sie eine selbstbestimmte Gestaltung des Tagesablaufs ermöglichen.

Zielgruppe 

Zielgruppe des Angebots sind alle Erwachsenen mit Behinderungen im Kanton Aargau (gemäss § 3 Betreuungsgesetz und § 8 Betreuungsverordnung), welche in ihrem Familiensystem unentgeltlich betreut werden und daher kein Wohnangebot einer Einrichtung nutzen. Zur Unterstützung der Familiensysteme und insbeson-dere der betreuenden Bezugspersonen können Entlastungsaufenthalte beansprucht werden.v  

Leistungsbeschreibung 

Unter Entlastungsaufenthalten werden temporäre stationäre Aufenthalte ab zwei Nächten, inklusive Unterstützung bei alltäglichen Lebensverrichtungen, Tagesstruktur (Integration in ein bestehendes Angebot) und Hotellerie verstanden. Es wird zwischen zwei Formen von Entlastungaufenthalten unterschieden:

  • Einerseits sind regelmässige / planbare Entlastungsaufenthalte vorgesehen, welche vor allem an Klientinnen und Klienten aus unseren Tagesstrukturen vergeben werden. Diese Entlastungsaufenthalte dienen der punktuellen Entlastung des primären Betreuungssystems zum Beispiel während Ferien, am Wochenende oder während der Woche.
  • Andererseits sollen kurzfristige Entlastungsaufenthalte auch in aussergewöhnlichen, nicht planbaren Situationen im Betreuungssystem möglich sein, beispielsweise während einem Spitalaufenthalt der betreuenden Bezugsperson.

Dauer und Umfang 

Unabhängig vom genutzten Angebot dauern Entlastungsaufenthalte in der Regel maximal 60 Aufenthaltstage pro Jahr.
Pro Aufenthalt gelten folgende Vorgaben:

  • Regelmässige / planbare Entlastungsaufenthalte: in der Regel maximal 15 Tage pro Aufenthalt
  • Kurzfristige Entlastungsaufenthalte: in der Regel maximal 2 Monate; bei längerer Dauer kann der Wechsel in eine Dauerplatzierung in Er-wägung gezogen werden.

Zuweisung und Aufnahme 

Die Stiftung MBF bietet zwei regelmässige Entlastungsplätze an. Kurzfristige Abfragen für Entlastungsplätze werden auf Anfrage geprüft. Im Sinne der Gleichberechtigung sind die Plätze für alle erheblich belasteten Familiensysteme im Kanton Aargau zugänglich.
Regelmässige / planbare Entlastungsaufenthalte: Die Entlastungsplätze werden jeweils Anfang Jahr vergeben. Während dem Jahr werden freie Plätze nach dem Prinzip «wer zuerst kommt, mahlt zuerst» vergeben.
Um die Jahresauslastung besser planen zu können, wird die Stiftung MBF jeweils im November des Vorjahres alle Interessierten anschreiben.
Die Stiftung MBF entscheidet über die Platzvergabe.

Finanzierung 

Die Stiftung MBF kann die Belegung der Entlastungsplätze mit dem Kanton Aargau abrechnen. Die Menschen mit Behinderung leisten einen individuellen Beitrag an die Kosten der Einrichtung (vgl. § 29 Betreuungsgesetz und § 56 Betreuungsverordnung). Konkret werden pro Anwesenheitstag der betreuten Person CHF 102.- (ohne HE / HE 1) respektive CHF 136.- (HE 2 / HE 3) sowie gegebenenfalls zusätzlich eine allfällige Hilflosenentschädigung in Rechnung gestellt, unabhängig von den effektiv bezogenen Ergänzungsleistungen.

 

 

 

Kontakt

Andrea Mohler

Andrea Mohler
Kontaktstelle für Menschen mit Behinderung
Telefon 062 866 12 40
amohler@stiftung-mbf.ch