MBF Aktuell 2/25
Die extra-feinen Pralinen? Eine hübsche Kerze für besinnliche Stunden? Oder auch eine kleine Überraschung für die Liebsten? Der Verein zur Unterstützung der Stiftung MBF schenkt den Menschen mit Unterstützungsbedarf in der Stiftung auch dieses Jahr ein beliebtes Weihnachtsgeschenk: einen Geschenkgutschein, mit dem die Weihnachtszeit noch etwas schöner wird.
Unter dem Motto ,,Selbst·bestimmtes Leben ermöglichen’’ bietet die Stiftung MBF rund 350 Menschen mit Unterstützungsbedarf vielfältige Angebote in den Bereichen Schule, Eingliederung, Arbeit, Beschäftigung, Ausbildung und Wohnen.
Ihre Spenden kommen direkt diesen Menschen zugute!
Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen frohe Festtage sowie alles Gute und beste Gesundheit im neuen Jahr 2026.
Danke für Ihr Herz und Ihre Unterstützung!
Urs Jakob, Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter der HPS Fricktal, wird zum Ende des Schuljahres 2025/26, also im Juli 2026, in den wohlverdienten Ruhestand treten.
Wir freuen uns, bekannt geben zu dürfen, dass der Stiftungsrat nach einem sorgfältigen Evaluationsprozess Frau Florence Kaeslin ab dem 1. Mai 2026 als Mitglied der Geschäftsleitung und Bereichsleiterin HPS Fricktal berufen hat.
Frau Kaeslin bringt eine langjährige und vielfältige Erfahrung im sozialen und gemeinnützigen Bereich mit. Sie war in verschiedenen Organisationen tätig, darunter die Sonnenhof Arlesheim AG sowie der Verein für Sozialpsychiatrie Baselland, und hat verantwortungsvolle Positionen wie Sozialpädagogin, Heimleiterin und Geschäftsleiterin bekleidet.
Neben ihrer praktischen Erfahrung verfügt sie über fundierte Weiterbildungen, unter anderem ein Diplom in Sozialer Arbeit (FH) sowie einen Master of Advanced Studies im betriebswirtschaftlichen Management von Nonprofit-Organisationen an der FHNW. Ergänzend hat sie sich in den Bereichen Organisationsentwicklung und Qualitätsmanagement spezialisiert.
Der Stiftungsrat und die Geschäftsleitung der Stiftung MBF sind überzeugt, mit Frau Kaeslin eine hochqualifizierte Persönlichkeit für die Leitung des Bereichs HPS Fricktal gefunden zu haben. Mit ihrer Fachkompetenz und Erfahrung ergänzt sie das Geschäftsleitungsteam sowie das Team der HPS Fricktal ideal.
Wir wünschen Florence Kaeslin bei der Übernahme dieser vielfältigen Aufgaben viel Erfolg, Erfüllung und gutes Gelingen.
Alle Jahre wieder stehen Firmen vor der gleichen Herausforderung: passende Weihnachtsgeschenke für Mitarbeitende, Kund:innen und Geschäftspartner:innen finden – am besten originell, nachhaltig und stressfrei organisiert.
Die Stiftung MBF bietet Ihnen Geschenkideen mit Wirkung: Samichlaus-Säckli, kunstvolle Weihnachtskarten, die Feuerteufel Weihnachtsedition sowie individuell gravierte Produkte. Gefertigt werden sie von unseren Mitarbeitenden mit Unterstützungsbedarf, die damit Verantwortung übernehmen und ein Stück Selbstbestimmung leben.
So schenken Sie doppelte Freude – den Beschenkten und unseren Mitarbeitenden.
Jetzt inspirieren lassen und Weihnachtsgeschenke mit Sinn sichern: www.stiftung-mbf.ch/weihnachten2025
Zum Muttertag durften wir ein berührendes Interview mit der Mutter einer Bewohnerin führen. Ihre Tochter Noelia lebt heute selbstbestimmt und eingebunden in einer betreuten Wohngemeinschaft der Stiftung MBF – sie arbeitet, lernt und gestaltet ihr Leben aktiv mit. Im Gespräch erzählt ihre Mutter, was es bedeutet, diesen Weg gemeinsam zu gehen, welche Rolle Vertrauen dabei spielt und wie schön es ist, ihre Tochter wachsen zu sehen
Interview mit Noelias Mutter zum Muttertag
Was war Ihnen wichtig bei der Wahl von Noelias neuem Wohn- und Arbeitsort?
«Für mich war besonders wichtig, dass Noelia sich wie zuhause fühlt – umgeben von Menschen, die sie ernst nehmen.
Nach den zwei Schnuppertagen war klar: Die Stiftung MBF ist genau der richtige Ort. Hier steht der Mensch im Mittelpunkt.»
Hatte Noelia selbst Wünsche an ihr neues Zuhause?
«Ja – sie wollte, dass etwas läuft. Ausflüge, schöne Erlebnisse in der WG und einfach das Leben geniessen. Das war ihr wichtig – und das spürt man heute.»
Wie erleben Sie Noelia heute – fröhlich und begleitet, aber nicht mehr bei Ihnen zu Hause?
«Als Mutter gibt es nichts Schöneres, als das eigene Kind glücklich zu sehen.
Wenn Noelia nach zwei Wochen nach Hause kommt, ist die Wiedersehensfreude riesig.
Und ich sehe, wie sie selbstständiger wird – Schritt für Schritt.
Ein ganz besonderer Moment war, als wir die Zusage bekamen, dass sie bei der MBF einziehen darf.»
Wie wichtig ist das Vertrauen in die Menschen, die sie begleiten?
«Sehr wichtig. Und von Anfang an hat es einfach gepasst.
Ich kann mich jederzeit melden – alle Anliegen werden ernst genommen.
Noelia kann sich mitteilen, was vieles erleichtert. Ich kenne Mütter nonverbaler Kinder – für sie ist das Loslassen noch viel schwieriger.»
Was hat sich für Sie persönlich verändert?
«Unser Alltag ist ruhiger geworden – ich kann mich auf meine Aufgaben konzentrieren, weil ich weiss: Es geht ihr gut.»
Was möchten Sie anderen Eltern sagen, die vor ähnlichen Entscheidungen stehen?
«Ich empfehle, früh erste kleine Schritte zu machen – einzelne Nächte in einer Einrichtung, behutsames Gewöhnen.
Auch Kinder mit Beeinträchtigung wollen sich lösen und selbstständig werden. Der Weg ist manchmal langsamer – aber er lohnt sich.»
Und was bedeutet der Muttertag für Sie persönlich?
«Ehrlich gesagt – es ist ein Tag wie jeder andere.
Aber natürlich freue ich mich über ein Dankeschön.
Meine Jüngste wird Floristin – ich bekomme also das ganze Jahr über Blumen.»
Zum Welttag des Kompliments haben Mitarbeitende, Bewohnende, Angestellte sowie Schülerinnen und Schüler der Stiftung MBF einander liebe Worte geschenkt – ganze 100 Komplimente wurden vorab über Beekeeper, das stiftungseigene Intranet, eingereicht!
Die Wertschätzung füreinander zeigt sich in diesen kleinen, aber bedeutsamen Gesten. Alle Komplimente erreichten ihre Empfänger – persönlich oder über die interne Post.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die mitgemacht haben und so für viele strahlende Gesichter sorgten!
Irene Pignataro hat in ihrer beeindruckenden beruflichen Laufbahn viele Stationen durchlaufen und dabei stets ihre Vielseitigkeit und ihr Engagement unter Beweis gestellt. Nun hat sie einen neuen Höhepunkt erreicht: Neben ihrer Tätigkeit als Empfangsmitarbeiterin in der Stiftung MBF hat sie erfolgreich die Ausbildung zur UN-BRK-Tutorin bei Sebit Schweiz abgeschlossen.
Irene startete ihre berufliche Laufbahn in der Reinigung und arbeitete viele Jahre in der Küche und mechanischen Montage. Durch ihre offene und engagierte Art übernahm sie zusätzlich Aufgaben im Mitarbeiterrat, wo sie sich für ihre Kolleginnen und Kollegen einsetzte. Ihr Interesse an strukturellen Veränderungen und ihr Wunsch, aktiv zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen von Menschen mit Unterstützungsbedarf beizutragen, führten sie schliesslich zur Weiterbildung bei Sebit Schweiz.
Mit ihrem Abschluss als UN-BRK-Tutorin bringt sie nun ihr Wissen über die UN-Behindertenrechtskonvention in die Gesellschaft und sensibilisiert Menschen für die Bedeutung von Inklusion. In ihrer Rolle als Lernbegleiterin unterstützt sie zudem andere Menschen dabei, sich weiterzubilden und neue Perspektiven zu gewinnen.
Auch wenn die Schweiz in Sachen Inklusion noch viel zu tun hat, ist es ein wichtiger Schritt, dass Menschen wie Irene ihre Stimme nutzen und sich aktiv dafür einsetzen. Wir als Stiftung MBF sind stolz darauf, sie auf ihrem Weg zu begleiten und von ihrem Einsatz und ihrer Tatkraft zu profitieren. Ihr neuer Platz im Empfangsteam der Stiftung MBF passt perfekt zu ihrer herzlichen und hilfsbereiten Art – ein echter Gewinn für uns alle.
Die neueste Ausgabe unserer Zeitschrift «MBF Aktuell» ist jetzt auch online verfügbar.
Viel Spass beim Lesen!
Während der Corona-Zeit entstand in unseren Ateliers ein Gemeinschaftsprojekt aus Zeichnungen von Pflanzen und Dinosauriern, das sich zu einem beeindruckenden Kunstwerk zusammensetzte. Dieses herausragende Projekt wurde mit dem Publikumspreis auf der artESB ausgezeichnet. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte unsere Social-Media-Auftritte oder artESB – Eingliederungsstätte Baselland ESB (esb-bl.ch)